Kompetenzen im Umfeld von Raumplanungen zu vernetzten ist bereits seit längerer Zeit ein Thema für mich. Seit kurzer Zeit finden sich Arbeiten von mir auch in den Räumen der Gestalter von “Raumleh(e)re” in der Schwarzadlergasse 3 im Zentrum von Wetzlar.
Als Reaktion auf das veränderte Lebens- umfeld entwickelt sich nach und nach eine neue Bildsprache. Neue Inhalte erfordern eine andere Technik. Wie ehemals das Material, den Lebens- umständen des Künstlers entsprechend, aus der Natur kam, kommt jetzt das Material aus dem urbanen Raum. Bildfetzen aus der Medienwelt, ergänzt durch selbst eingefärbte und struktu- rierte Papiere werden auf Leinwänden kompositorisch zusammengefügt und so zu einem Bildganzen entwickelt. Im Endergebnis wird sichtbar wie das assoziative Arbeiten mit dem Material zu überraschenden Bildfindungen führt. Das Spannungsverhältnis von ruhigen Flächen und lebhaften Strukturen ist das gemeinsame Merkmal dieser Bilder. Es empfiehlt sich, die Aufmerksamkeit auf die visuellen Besonderheiten des Werkes zu richten, anstatt nach Interpretationen zu suchen. Die Frage nach der Bedeu- tung beantwortet das Bild selbst. Individuelle Interpretationsversuche sind notwendiger Weise ein Abenteuer für sich.
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