Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Wie viel mehr sagt dann erst ein Film? Ganz sicher genug, um an dieser Stelle nicht mehr all zu viele Worte zu schreiben. Ich danke allen meinen Gästen für ihr Kommen zur Vernissage oder an den Ausstellungstagen danach. So manches Werk hat in dieser Zeit seinen Besitzer gewechselt und Raum geschaffen. Raum für neue Bilder und Skulpturen, um sich in 2008 einmal mehr in diesen oder anderen (Ausstellungs)-Räumen zu treffen.
Als Reaktion auf das veränderte Lebens- umfeld entwickelt sich nach und nach eine neue Bildsprache. Neue Inhalte erfordern eine andere Technik. Wie ehemals das Material, den Lebens- umständen des Künstlers entsprechend, aus der Natur kam, kommt jetzt das Material aus dem urbanen Raum. Bildfetzen aus der Medienwelt, ergänzt durch selbst eingefärbte und struktu- rierte Papiere werden auf Leinwänden kompositorisch zusammengefügt und so zu einem Bildganzen entwickelt. Im Endergebnis wird sichtbar wie das assoziative Arbeiten mit dem Material zu überraschenden Bildfindungen führt. Das Spannungsverhältnis von ruhigen Flächen und lebhaften Strukturen ist das gemeinsame Merkmal dieser Bilder. Es empfiehlt sich, die Aufmerksamkeit auf die visuellen Besonderheiten des Werkes zu richten, anstatt nach Interpretationen zu suchen. Die Frage nach der Bedeu- tung beantwortet das Bild selbst. Individuelle Interpretationsversuche sind notwendiger Weise ein Abenteuer für sich.
0 Responses to “Atelierausstellung 2007 – Nachlese”